23.09.2012 - Von Jackson bis Salt Lake City:
Nach einem Kaffee und Tee im Motel fuhren wir zuerst noch einmal durch die Westernstadt Jackson (Bundesstaat der Cowboys Wyoming) um Fotos zu machen. Brigitte war heute die Fahrerin, damit ich meinen Reisebericht schreiben und Fotos von der herrlichen Landschaft machen konnte. Es ging zuerst nach Alpine und dann Montpellier. Wir fuhren durch kleine Ortschaften mit teilweise gepflegten, aber auch wieder verfallenen oder verkommenen Häusern und Farmen. Unser erstes Ziel war der Bear Lake, zum Teil im Bundesstaat Utah und zum anderen Teil in Idaho. Hier hielten wir an einem kleinen Kramerladen und kauften uns ein Sandwich mit Käse und Getränke zum Mitnehmen. Am Bear Lake gingen wir ein paar Meter spazieren, bevor wir weiterfuhren.
Fahrt bis Salt Lake City:
Es ging durch den Logan Canyon. Hier sahen wir so richtig den Indian Summer. Die Blätter der Bäume und Sträucher nahmen die buntesten Farben an und leuchteten herrlich in der Sonne. Die Straße führte uns immer am Logan River entlang. Ich machte viele, viele Fotos. In Ogden, kurz vor Salt Lake City kauften wir nochmals Wasser im Wal Mart. Das Einkaufen in diesem überdimensionalen Supermarkt macht immer Spaß.
Antelope Island und Büffel:
Über eine natürliche Brücke gelangten wir dann nach Antelope Island im Great Salt Lake. Der See besteht zu 25% aus Salz und bietet nur für Algen und Shrimps Lebensraum. Dafür bietet die Insel für 250 Vogelarten, über 500 freilaufende Büffel, Antilopen, Rehe und Luchse einen einmaligen Lebensraum. Den Büffeln, die im 19. Jahrhundert fast ausgestorben wären, begegneten wir gleich nach ein paar hundert Metern. Wir fuhren an der Westküste bis zu einer Ranch und konnten uns von der Landschaft nicht satt sehen.
Laufeinheit auf Antelope Island:
Im Norden parkten wir dann unser Auto und starteten zu einer 8 km Laufeinheit über einen Trail. Die Strecke machte super Spaß, da wir immer wieder Büffel, Rehe und Antilopen sahen.
Schwimmen im Salt Lake:
Danach gingen wir an den Strand. Über einen breiten, aber steinharten Sandstrand gelangten wir bis ans Wasser. Am Ufer und in den ersten Metern im Wasser tummelten sich Milliarden Fliegen, aber nach ein paar Metern waren diese weg. Da das Wasser sehr seicht war, musste ich weit ins Wasser gehen, damit ich mich auch hineinlegen konnte. Tatsächlich konnte man nicht untergehen. Dank des hohen Salzgehaltes schwimmt man, ohne sich zu bewegen, auf dem Wasser. Ein Büffel besuchte uns auch noch am Strand und bot ein ungewöhnliches Bild.
Salt Lake City:
Schon nach 18 Uhr verließen wir wieder die Insel und setzten unsere Reise nach Salt Lake City fort. In der Mormonen Stadt suchten wir das Motel Howard Johnson, da wir einen Gutschein für 59 Dollar hatten. Leider fand in der Stadt ein kulturelles Event statt, so dass der Gutschein nicht mehr galt und wir 98 Dollar zahlen mussten. Immerhin war das Frühstück mit dabei. Nach einer ausgiebigen Dusche aßen wir noch Käsesemmeln und einen Apfel am Hotelzimmer und schauten amerikanische Serien an, bevor wir uns niederlegten.