17.09.2012 - San Francisco (Alcatraz, Stadt)
Dank des fast 5 Stunden Schlafes im Flieger von Charlotte bis San Francisco waren wir um halb 8 Uhr nach 4 Stunden Nachtruhe schon wieder fit und bereit die Stadt zu erkunden. Es war ziemlich trüb und wolkig als wir unser Zimmer in Richtung Hafen verließen. Es war um diese Zeit noch relativ kühl. Wir marschierten dann am Marina Boulevard bis zum Fort Mason einer früheren Armee-Einrichtung, die jetzt als Museum dient. Die Golden Gate war schon herrlich zu sehen und die Sonne blitzte immer mehr durch die Wolken. Im 14 Grad kaltem Wasser gab es tatsächlich Verrückte die um 8 Uhr früh schon schwimmen gingen.
Fishermens Wharf:
Wir entschieden uns lieber für ein deftiges amerikanisches Frühstück am Fisherman`s Wharf mit Rühreier, Bacon, Omelette und Kartoffeln. Mit vollem Bauch schlenderten wir vorbei an den Cable Cars und durch den Fisherman`s Wharf bis zum berühmten Pier 39 mit seinen Seelöwen, die sich in der Sonne aalten.
Mittlerweile hatten wir einen strahlendblauen Himmel mit Sonnenschein. Die Souvenirläden boten von Kitsch über die ungewöhnlichsten Geschenke (Cabel Car aus Schokolade ) alles Mögliche an. Wir mussten aber zuerst zum Pier 33 um unser vorab gebuchtes Ticket für Alcatraz abzuholen.
Alcatraz:
Um 12 Uhr legte auch schon unser Ausflugsboot zum "Rock" ab. Nach ca. 15 Minuten Fahrt betraten wir auch schon die frühere, berüchtigte Gefängnisinsel. Teilweise waren die Gebäude verfallen, da das Gefängnis in den 60 er Jahren nach einem spektakulären Ausbruch und wegen Kostengründen geschlossen wurde. Der Gefängnistrakt war aber noch perfekt erhalten und mit Audio Guides bewaffnet besichtigten wir die Zellen, Bibliothek, Essensraum und vieles mehr. Die Führung war super klasse und teilweise mit den originalen Stimmen von damals. Die Flucht und auch eine Revolte wurde genauestens erklärt. Auch einen herrlichen Blick hatten wir von der Insel über San Francisco. Wir konnten Fotos und die Geschichte der berühmten Insassen (z.B. Al Capone) sehen. Nach ca. 2 Stunden Aufenthalt fuhren wir mit dem nächsten Ausflugsschiff wieder zurück aufs Festland.
Coit Tower:
Als nächstes Ziel hatten wir den Coit Tower (Lillie Hitchcock Coit, eine reiche Exzentrikerin hinterließ 1929 100000$ um den Turm zu Ehren der Feuerwehrmänner San Franciscos zu bauen) am Gipfel des Telegraph Hills auf dem Plan. Hier hatten wir einen wunderbaren Ausblick über alle Seiten von San Francisco und auch zur Lombard Street, der "crookedest street in the world", die wir auch gleich zu Fuß erkunden wollten.
Lombard Street / China Town:
Nach ca. Stunde Fußmarsch erreichten wir diese spektakuläre, krumme und auch steile Straße und marschierten auch nach oben zum Russian Hill. Von hier fuhren wir mit einer der berühmten Cable Cars weiter bis nach China Town. Hier aßen wir etwas Süßes in einer chinesischen Bäckerei, bevor wir die bunten, asiatischen Straßen mit den fremden Schriftzeichen durchwanderten.
Japan Town und zurück zu den Piers:
Mit der Cable Car (wir hatten ein Tagesticket für 14 Dollar) fuhren wir bis fast nach Japan Town, was nicht mehr so bunt und spektakulär war. In einem Einkaufszentrum fanden wir die unterschiedlichsten japanischen Spezialitäten. Mit der Cable Car fuhren wir wieder zurück bis zum Fisherman`s Wharf.
Pier 39 und Rückweg:
Leider wurde es immer kühler und wir beschlossen um ca. 19 Uhr den Rückweg anzutreten. Kurz vor unserem Hotel fanden wir eine typische, amerikanische Sports Bar mit vielen Fernsehern auf denen American Football lief. Hier kauften wir uns einen Burger und dazu 2 Bierchen, bevor wir ins Hotel zurück gingen. Nach einer Dusche fielen wir auch an diesem Tag wieder erschöpft ins Bett.